Freitag, 24. Februar 2017

Diagnose: Diabetes mellitus Typ 1


Die Diagnose kam unerwartet am Freitag den 23 Sep. 2016. An diesem Tag kam meine Tochter von ihrer Klassenfahrt wieder Heim. 17 Uhr, Bergbaumuseum, der Bus tudelte ein. Meine Freude war groß. Schlecht sah sie aus, Bauchschmerzen, musste sich mehrmals an diesem Tag, im Bus, auf der Heimfahrt übergeben. Hat nicht viel gegessen und weniger getrunken. Ich muss dazu sagen sie ist sehr schlank. Bei einer größe von etwa 134 cm wog sie immer so 26 kg. Sie sah schlecht aus und wir fuhren nach Hause. Dort angekommen machte ich ihr erstmal ein Kamillentee und kochte eine Brühe. Aber sie nahm kaum etwas zu sich, sah immer schlechter aus. Ich dachte im ersten Moment „Magen Darm“, war ja auch gerade im Umlauf. Trotzdem überkam mich ein ungutes Gefühl. Es war Abend, Wochenende. Ich beschloss es von einem Arzt abklären zu lassen und das stellte sich wenig später als eine mehr als richtige Entscheidung heraus. Dort angekommen schilderten wir die Symtome. Ja Magen-Darm sei nicht auszuschließen. Jedoch fügte ich noch etwas enscheidenes hinzu, was mir in der Vergangeheit aufgefallen war. Viel Durst, oft auf Toilette. Bluttest, Diagnose: Diabetes mellitus Typ 1. Ketoazidose ! Infusion, Insulingabe, Intensivstation.  Bei absolutem Insulinmangel entstehen Ketonkörper, die das Blut übersäuern. Ohne Gegenmaßnahmen kann eine Ketoazidose lebensgefährlich sein. Wir als Eltern immer noch in Schock Zustand. Ich glaube, ich habe es die ersten Tage gar nicht wirklich bewusst mitbekommen, was das nun für uns und auch für sie heißen mag.

 

Was ist Typ-1-Diabetes?

 

Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunkrankheit. Das körpereigene Immunsystem, das in erster Linie der Abwehr krankmachender Keime dient, richtet sich aus bislang unklaren Gründen plötzlich gegen die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse und zerstört diese. In der Folge kommt es innerhalb weniger Tage bis Wochen zum Ausbleiben der Insulinproduktion. Der Typ-1-Diabetes entsteht oft schon im Kindes- und Jugendalter. Rund 300.000 Menschen in Deutschland leben Schätzungen zufolge mit Typ-1-Diabetes. Verlässliche Zahlen gibt es aber nicht, da Diabetes keine meldepflichtige Krankheit in Deutschland ist.

Das Hormon Insulin hat die Aufgabe, den mit der Nahrung aufgenommenen Zucker aus dem Blut in die Zellen zu schleusen, die ihn zur Energiegewinnung benötigen. Bei Insulinmangel sammelt sich der Zucker im Blut an – der Blutzuckerspiegel steigt. Das kann auf Dauer die Blutgefäße, Nerven und zahlreiche Organe schädigen. Patienten mit Typ-1-Diabetes müssen ihr Leben lang mehrmals täglich Insulin spritzen, um akute Stoffwechselentgleisungen sowie Folgekrankheiten durch zu hohe Blutzuckerwerte zu verhindern.



Was ist der Unterschied zwischen Diabetes Typ 1 und Typ 2?

Im Gegensatz zum Typ-1-Diabetes ist der Typ-2-Diabetes, unter dem nach Schätzungen etwa sieben Millionen Menschen in Deutschland leiden, nicht Folge eines Insulinmangels, sondern einer Insulinresistenz. Das bedeutet: Die Zellen sprechen nicht mehr ausreichend auf Insulin an, so dass das Hormon den Zucker nicht in die Zellen schleusen kann. Der Blutzuckerspiegel steigt. Um das auszugleichen, produziert die Bauchspeicheldrüse zunächst größere Mengen Insulin. Reicht auch das nicht mehr aus, um die Insulinresistenz zu überwinden, entwickelt sich ein Typ-2-Diabetes. Die Hauptursachen eines Typ-2-Diabetes sind erbliche Veranlagung, Übergewicht und Bewegungsmangel. Während der Typ-1-Diabetes eher in jüngeren Jahren entsteht, entwickelt sich ein Typ-2-Diabetes oft erst im fortgeschrittenen Alter bei Patienten.

( Quelle: Diabestes Ratgeber. de)

 

Auf der Intensivstation blieben wir 2 Tage. Schon am nächten Tag dort ging es ihr wieder viel besser. Ihr Blutzucker-Langzeitwert (HbA1c) lag bei 12,1. Bei einem gesunden Menschen liegt dieser etwas bei unter 5,6. Dann kamen wir auf Station. Bekamen Diabetes-Schulungen, Ernährungsberatung, Psychologischen Beistand. Wir lernten Hypos und Hypers kennen, Kohlenhydrate in Ke`s um zu rechnen. Wir reagiert ihr Körper auf Sport, Schwimmen u.s.w. Langsamwirkendes Insulin für den Tagesbedarf und Insulin fürs Essen. Spritzen, Messen, Rechnen, Korrektur Spritzen, wann wieviel und Schätzen sollte von nun ab unser täglicher Begleiter werden. Darf sie alles Essen: Ja das darf sie, nur nicht immer dann wenn sie es gerade möchte. Essensabstände müssen eingehalten werden, damit das Insulin, welches noch im Körper ist, sich nicht Überschlägt. Alle 2-3 Stunden Messen und dann darf sie essen. Zu den Mahlezeiten darf sie auch Süßigkeiten, doch auf Gummibärchen und Co verzichten wir. Zu schnell gelangt der Zucker dann ins Blut und würde Werte von über 250 erzeugen. Unser Idealwert sollte bei 80 – 140 liegen. Das schaffen wir nicht immer, Oft sind wir bei 200 oder drüber,dann wird Korrektur gesprizt, genauso oft aber auch unter 80. Dann gibt es Traubenzucker und Schokolade. Medizin für den Zucker. Und nun stecken wir in der Vorpubertäre Phase, die sich natürlich sehr auf den Blutzucker auswirkt.

Von nun an haben wir keine Ferien vom Diabetes, keine 5 Minuten Pause, auch Nachts und am Wochenende nicht. Klar kann man mit dieser Diagnose, dank der heutigen Technik, sehr gut leben. Doch das Unbeschwerte, Spontane, die Leichtigkeit, das ist vorbei. Unsere Hoffnung liegt in der Zukunf, das es eines Tages ein Heilmittel gegen Diabetey Typ 1 geben wird und unserer Tochter die Folge Erkrankungen erspart bleiben. Noch sprizen wir mit dem sogenanten Pen. Bis zu 7 mal am Tag. Mehrmals am Tag der Finger Piks um den Zucker zu ermitteln. Dank den Sensor Freestyle Libre wird der Zucker gescannt, schont ein bischen die Finger und spart Zeit. Ja Zeit nimmt der Diabetes sehr viel in Anspruch, aber hey ihr geht es gut. Diabetes kannst du nicht sehen und es erzeugt keine schmerzen! Bei der Krankenkasse haben wir eine Pumpe beantragt. Diese sorgt dafür das man besser eingestellt werden kann und flexiber ist. Zur Zeit liegt der Antrag bei der MDK und wir hoffen so sehr, das dieser nicht abgelehnt wird. Drückt uns die Daumen.

 

Und noch eins: Rechtschreibfehler dürft ihr gerne behalten J

 

 l.g. Gabi

Donnerstag, 25. August 2016

Donnerstag, 7. Juli 2016

My Rabbit Girl

Today I want to show you my sweet Rabbit Girl. 

she looks a little shy

but you do not let deceive

because she is not shy

sometimes it is very bitchy

but then again sugar sweet

she 's just a girl

a sweet littl hare

an here she is 

I hope you like she as much as I
 





bye for now, gabi

Donnerstag, 9. Juni 2016

Dienstag, 17. Mai 2016

Hugglets Show in London

Today i want to tell you, that i take part in this year, with my sister Manuela, on the Teddy Bear Show Hugglets London. I'm so excited and I am very happy join on this show to be. so you may be curious to many new Animals and some Bears from me. In time I work on a small Monkey. And here's a little foretaste for you.

By Gabi

Sonntag, 6. Dezember 2015

Mein Wichtelgeschenk von Kerstin

wie jedes jahr, habe ich auch in diesem jahr in teddybären forum beim wichtel mitgemacht.ich bin hin und weg. gestern durfte ich auspacken. schnell habe ich mir das päckchen geschnappt und aufgerissen. ich glaube ich bin da schneller als meine tochter lisza. mein herz klopfte so schnell und was erblickte ich da. ein schönes handgemachtes säcklein mit feinen sachen. ein schönes mohairstöffchen, zwei super schöne genähte patchworksterne und ein kleines feines nikolausdöschen. es flüsterte ganz leise: öffne mich, öffne mich ...
und das tat ich. heraus krabbelte die süßeste schnecke die meine augen jemals sehen durften. hach was ist sie schön und sie gehört nun mir. mir ganz alleine :-)
liebe kerstin, hab vielen dank für dieses super schöne wichtelgeschenk. du hast mir eine riesen freude gemacht.